Wolf - Jens R. Schlömer

Wie sieht ein Weg in die
Zukunft ohne Natur aus? 
Samstag, 26. Februar 2011

Intoleranz im Eiscafé

Ich bin vielleicht ein wenig eigen mit meinen Ansichten. Vielleicht bin ich sogar ein wenig intolerant, wenn es darum geht, was man in der Öffentlichkeit machen oder nicht machen sollte. Was ich heute zum wiederholten mal erleben durfte, ist so ein Fall, der meiner Ansicht nach absolut unmöglich ist;

An Tagen mit gutem Wetter setze ich mich gerne mal in den Außenbereich eines Eiscafés und genieße den Sonnenschein. An solchen Tagen sind natürlich auch viele andere Leute unterwegs, und - sofern sie welche haben - ihre Hunde.

Nun liegt mein momentanes Lieblingscafé an an einer kleinen Grünfläche, an die auf der anderen Seite eine Säule grenzt, welche von Lampen umgeben ist.

Es ist zwar des Hundes natürlicher Instinkt, sein Revier zu markieren, und eine antrainierte Gewohnheit, abseits der Gehwege unter Bäumen, im Gebüsch, neben Masten oder Säulen ihre Hinterlassenschaften zu platzieren, aber das Herrchen oder Frauchen sollte seinem Vierbeiner doch Grenzen aufzeigen können - andernfalls sollten die beiden einfach nicht in bestimmten Bereichen spazieren gehen dürfen.

Was mich aufregt, sind besonders die Hunde, die keine zwei Meter entfernt von den Tischen, an denen Menschen Lebensmittel zu sich nehmen, ihr Geschäft verrichten dürfen, oder dieses an Orten tun, an denen kleine Kinder immer wieder gerne spielen. Eine Steigerung des Ganzen ist es, wenn das Herrchen/Frauchen sich besonders an solchen Orten nicht um die Hinterlassenschaften seines/ihres Hundes kümmert.

Lassen solche Hundeführer ihre Vierbeiner auch in ihren Ess- und Kinderzimmern freien “Lauf”?

Wie schon gesagt: vielleicht bin ich zu intolerant, aber ich bin der Meinung, solche Hunde (mitsamt Herrchen/Frauchen) sollten sich nicht in Fußgängerzonen oder anderen öffentlichen Anlagen aufhalten dürfen!